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Rezeptdetails
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Aus: LMO MS 137 - Koch=Buch 1784 (): 0289
Alter Rezeptname: Sehr gute Linzertorte
Aktueller Rezeptname: Linzer Torte
Zutaten: Mandeln, Zucker, Butter, Mehl, Ribiselmarmelade
Transkription: Auf das Blattel nimmt man 5/4 Lb geschwellte fein gestos-
sen Mandl, 20 Loth gefähten Zucker, rühre es in einen
Weidling untereinander, in einen anderen Weidling treibe
man 12 Loth butter pflaumig ab, thue die Mandl und
Zucker darein, und treibe es eine ganze Stunde fleißig
ab, der Taig wird immer linder, sodann nimmt man
16 Loth schönes Mehl, und rührt es mit, das Blattl
wird mit Schmalz geschmiert, und mit Oblaten über"
legt, die Hälfte von dem Taig hübsch gleich darauf
streichen, und ziemlich dick mit Ribisel überstreichen,
die andere Hälfte aber in eine Strauben Spritze
gethan, und gitterartig darauf gespritzt, den Reif
muß jedoch mit groben Taig gut umwirkt werden,
sonst wird die Torte schief, das wird hernach ja nicht
zu heiß, aber auch nicht zu kühl gebacken. So ist die
Torte warm mit Löffeln zu essen, sie zergeht im
Mund, weil kein Ey dazu kommt.
Übersetzung: Für eine Tortenform nimmt man 700 g geschwellte, geschälte
und geriebene Mandeln, 350 g Staubzucker, vermischt beides
in einem Weitling. In einem anderen Weitling treibe 210 g Butter
flaumig ab, gib die Mandel-Zuckermischung dazu und rühre alles
eine ganze Stunde fleißig, der Teig wird immer zarter. Sodann
nimmt man 280 g glattes Mehl und rührt es ein.
Die Tortenform mit Schmalz einfetten, mit Oblaten auslegen.
Die Hälfte des Teiges gleichmäßig aufstreichen und ziemlich
dick Ribiselmarmelade überstreichen. Die andere Hälfte in eine
Straubenspritze füllen und den Teig gitterartig aufbringen.
Bei guter Mittelhitze backen, dann kann man die Torte warm
mit Löffeln essen, sie zergeht im Mund, weil kein Ei dabei ist!
Anmerkung: -
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